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Silvesterbräuche


Silvesterbräuche
Zum Jahreswechsel haben Glücksbringer Hochkonjunktur
Glück kommt auch aus dem Blumentopf.
Die Rede ist natürlich vom vierblättrigen Klee,
em Glücksklee, welcher dem Volksglauben nach Glück bringen soll.
Das geheimnisumwitterte Kleeblatt stammt eigentlich aus
Mexiko und beflügelt geheime Wünsche und Hoffnungen zum Jahreswechsel.
Weit verbreitet sind auch Glücksschweine, meistens aus Marzipan.
Schon für die alten Germanen war der Eber heilig.
Das Schwein gilt als Symbol der Fruchtbarkeit und damit als Zeichen
für Wohlstand und Reichtum.
"Schwein gehabt zu haben" bedeutet bei uns daß einer viel Glück gehabt hat.
Wer über viel "Schwein" verfügte, galt bei den Griechen und
Römern als privilegiert und gut situiert.
Der Marienkäfer gilt als Himmelsbote der Mutter Gottes, daher der Name.
Beschützt die Kinder und heilt die Kranken, wenn er ihnen zufliegt.
Niemals abschütteln oder gar töten - das bringt Unglück.
Ganz sicher geht man, wenn man die Glücksbringer addiert.
Der Handel hat sich längst auf die Vermarktung, des auch noch in heutiger
Zeit weitverbreiteten Aberglaubens, spezialisiert.
Selbst im Supermarkt lassen sich Glücksschweine aus Marzipan,
Marienkäfer aus Schokolade, kleine Töpfchen mit Glücksklee,
 dekoriert mit einem Schornsteinfeger oder einem Glückspfennig, kaufen.
Egal, wenn's hilft, denken sicher viele, und letztlich versetzt der
Glaube bekanntlicherweise auch Berge.



31.Dezember



Silvester 31.Dezember

Wo kommt der Name her?
Der 31. Dezember ist seit dem Gregorianischen Kalender der letzte Tag des Jahres.
Dieser Tag ist dem heiligen Silvester geweiht.

Silvester war von 314-335 Papst unter dessen Pontifikat sich die Einführung des Christentums
 als Staatsreligion unter  Kaiser Konstantin vollzog. Papst Silvester I. verstarb
am 31. Dezember 335 in Rom.
Wie mit allen Festtagen, so verbinden sich auch mit Silvester Bräuche,
Sitten und allerlei Aberglaube.
In der Nacht zum Jahreswechsel geht es schon seit Urzeiten um die Abwehr von bösen Geistern.
Geknalle, lärmende Umzüge mit vermummten Gestalten bei denen Trommeln,
 Schellen und Peitschenknallen für den nötigen Krach sorgten, sollten diese fernhalten.
Heutzutage wird dieses Brauchtum auf der ganzen Welt durch gigantische Feuerwerke ersetzt.
 Schwärmer und vor allem Raketen für mehr als 60 Millionen Euro in die Luft gejagt.
 Knaller, Feuerwerk, Kirchenglocken, Walzermusik und Sektkorken
 Lärm und Musik sind aus den meisten Kulturen genauso wenig
wegzudenken wie die Glückwünsche.
"Ein gutes und gesegnetes neues Jahr!"
- so oder so ähnlich lauten die typischen
Grüße oder Wünsche zum Neuen Jahr.
Im privaten Umfeld wünscht man sich
dagegen meist "einen guten Rutsch".
Wobei der "gute Rutsch" nichts mit einem "Hinüberrutschen"
ins neue Jahr zu tun hat.
Der Ausdruck geht auf das hebräische Wort "rosch" zurück,
das "Anfang" bedeutet, also den Beginn des neuen Jahres.
Sind dann die ersten Sekunden des neuen Jahres angebrochen,
so stößt man auf den Silvesterparties und Feten mit
einem Glas Champus an und sagt
"Prosit Neujahr" oder "Prost Neujahr".
Das Wort "Prosit" ist lateinisch und bedeutet "es möge gelingen".
Alle diese Neujahrswünsche drücken die Hoffnung aus,
daß das neue Jahr dem Mitmenschen Glück bringen werde.
Freunden, Verwandten und Bekannten, mit denen man
Silvester nicht verbringen konnte, übermittelt man den Neujahrswunsch
über eine Neujahrskarte oder telefonisch.







Neujahrstag



Neujahrstag 1.Januar

Jahrhunderte lang wurde der Jahresbeginn zu unterschiedlichen Zeiten gefeiert.
Erst 1691 legte Papst Innozenz XII. den Neujahrsbeginn auf den ersten Januar fest.
Viele Religionen dagegen haben einen beweglichen Neujahrstag!
Die Juden und der Islam nach Mondjahren, die Iraner nach Sonnenjahren.
In China, Korea und Vietnam begrüßt man das neue Jahr zwischen Ende
 Januar und Ende Februar.
Es ist das größte Fest des chinesischen Kulturkreises, das drei Tage lang mit prächtigen
Drachen- und Löwenumzügen gefeiert wird.
Auch mit Neujahr sind die unterschiedlichsten Facetten des Aberglaubens verbunden.
Frei nach dem Motto "Wie das Neujahr beginnt, so ist das ganze Jahr" wurde und wird
auch heutzutage noch nach bestimmten Regeln verfahren:
So bemüht sich bspw. die Hausfrau schon seit jeher,
über Neujahr ja keine Wäsche zum Trocknen
 hängen zu lassen, da dies Unglück und Arbeit im kommenden Jahr mit sich bringe.
In den vielen ländlichen Bereichen der Alpenregion ist das "Räuchern", das Begehen
der Wohn- und Arbeitsräume und Stallungen mit gesegnetem Weihrauch, üblich,
um die Dämonen zu vertreiben.
In der chinesischen Welt wird nach alter Tradition vor Beginn des Neujahrsfestes
 das Haus mit Bambuszweigen, die die bösen Geister vertreiben, gründlich geputzt.
Während der Neujahrstage würde man Gefahr laufen, auch das Glück hinauszukehren.
Viele Essens- und Trinkbräuche, die man zum Jahreswechsel pflegt, haben ebenfalls
einen abergläubischen Hintergrund.
Das man sich am Neujahrstag etwas ganz besonders Gutes gönnt, liegt auf der
Hand, schließlich sagt man: "Wer über die Jahre gut schmaust, hat das ganze Jahr vollauf".
So manchen läßt der Aberglaube seine Linsensuppe am Neujahrstag auslöffeln,
damit das Kleingeld im neuen Jahr nie ausgeht. In anderen Gegenden spricht
man dies dem Verzehr von Sauerkraut zu.
Beliebt ist auch der Neujahrskarpfen. Dazu gehört, daß der Hausvater eine der
Fischschuppen unter seinen Teller legt. Diese muß das ganze Jahr über in der
Geldbörse aufbewahrt werden, was einen prall gefüllten Geldbeutel garantieren soll.




Neujahrs-Bräuche


Neujahrsbräuche Weltweit

 So feiert man Neujahr anderswo

In Mitteleuropa weit verbreitet sind Speisen aus Schweinefleisch,
wie Schweinskopf oder "Saurüssel", die Glück bringen sollen.
Als Süßigkeit verzehrt man Marzipanschweinchen aber auch
Backwaren wie Früchtebrot oder die sogen. Neujahrsbrote,
in die oft einzelne Münzen eingebacken werden.
Geflügel hingegen sollte zu Neujahr in gar keinem Falle verzehrt werden,
 da das Glück sonst hinweg fliegt. Eine Ausnahme bilden die Rheinländer,
die mit der Neujahrsgans ihrem Schicksal trotzen wollen.
Bei den Griechen gibt es das Basiliusbrot, in welches sie
einzelne Münzen einbacken.
In manchen Teilen Englands backt man dreieckige Törtchen,
 die mit Faschiertem (Hackfleisch) gefüllt und als Geschenke weitergegeben werden.

In England ist es darüber hinaus üblich, daß sich die Nachbarn am Neujahrstag
 besuchen und gemeinsam selbstgebackenen Kuchen mit Wein verzehren.
In Schottland dagegen serviert man den sogenannten Schwarzen
Laib (Black Bun). In gemütlicher Freundesrunde werden Haggis,
gefüllte Schafsmägen, verspeist. Das Ganze wird mit reichlich
Whisky heruntergespült.
In Rußland verzehrt man Borschtsch und Kutya, letzteres ist e
in Porridge-ähnliches Gericht aus Weizen- und anderen Getreidekörnen,
die für Hoffnung stehen, sowie Honig und Mohn,
die Freude und Erfolg bescheren sollen.
In Israel sollen süße Äpfel in Honig als Neujahrsspeise
die Hoffnung ausdrücken, daß das neue Jahr süß werden möge.
In Spanien wird zu jedem mitternächtlichen Glockenschlag eine
Weintraube gegessen. Beim 12. Schlag, bevor man sich umarmt und
beglückwünscht, muß dann alles verspeist sein,
will man nicht Unglück im neuen Jahr haben.



Amerikaner besuchen Freunde, Verwandte und Nachbarn.
Bei diesen spontanen Besuchen wünscht man das Allerbeste für das
neu begonnene Jahr und es wird reichlich gegessen und getrunken.
Japaner backen eine Woche vor Neujahr bei einem gesellschaftlichen
Beisammensein Reiskuchen.
An Neujahr ißt man Soga, eine den italienischen
Makkaroni ähnliche Art Teigwaren,
die ein langes Leben bescheren sollen.
So vielfältig wie die Eßsitten sind auch die Getränke,
die zum Jahreswechsel serviert werden.
Champagner oder Sekt, steht dabei im Mittelpunkt des Geschehens.
Rund um den Erdball läßt man zur mitternächtlichen Stunde die Korken knallen.
In Schottland allerdings stößt man nicht mit Sekt an,
sondern mit dem Hot Pint, einem Punsch aus Starkbier, Whisky und Eiern.
In der kalten Jahreszeit sind zwei Heißgetränke beliebt,
die seit eh und je zum festen Bestandteil der Silvesternacht gehören:



Glücksbringer



 Zum Jahreswechsel haben Glücksbringer Hochkonjunktur
Glück kommt auch aus dem Blumentopf.
Die Rede ist natürlich vom vierblättrigen Klee,
dem "Glücksklee", welcher dem Volksglauben nach Glück bringen soll.
Das geheimnisumwitterte Kleeblatt stammt eigentlich
aus Mexiko und beflügelt geheime Wünsche und Hoffnungen
zum Jahreswechsel.

Weit verbreitet sind auch Glücksschweine, meistens aus Marzipan.
Schon für die alten Germanen war der Eber heilig.
Das Schwein gilt als Symbol der Fruchtbarkeit und damit als
Zeichen für Wohlstand und Reichtum.
"Schwein gehabt zu haben" bedeutet bei uns daß einer
viel Glück gehabt hat.
Wer über viel "Schwein" verfügte, galt bei den Griechen und
Römern als privilegiert und gut situiert.
Der Marienkäfer gilt als Himmelsbote der Mutter Gottes, daher der Name.
Beschützt die Kinder und heilt die Kranken, wenn er ihnen zufliegt.
Niemals abschütteln oder gar töten das bringt Unglück.
Ganz sicher geht man, wenn man die Glücksbringer addiert.
Der Handel hat sich längst auf die Vermarktung, des auch noch in heutiger
Zeit weitverbreiteten Aberglaubens, spezialisiert.
Selbst im Supermarkt lassen sich Glücksschweine aus Marzipan,
Marienkäfer aus Schokolade, kleine Töpfchen mit Glücksklee,
 dekoriert mit einem Schornsteinfeger oder einem Glückspfennig, kaufen.

Egal, wenn's hilft, denken sicher viele, und letztlich versetzt
 der Glaube bekanntlicherweise auch Berge.  





Deutungen und Glücksbringer

Eine ganze Reihe an Deutungen und Glücksbringern beeinflussen
die Feiern zum Jahreswechsel bis heute.
Diese Bräuche gehörten schon seit ewigen Zeiten zum magischen
Denken und Handeln der traditionellen Gesellschaften.
Dabei dreht sich alles um die Verabschiedung des alten Jahres und
die Begrüßung des neuen.
Hintergrund des ausgelassenen, manchmal ausschweifenden Feierns ist
 die Hoffnung auf Fruchtbarkeit und Wohlstand im neuen Jahr.

Weit verbreitet ist das "Bleigießen" kurz nach Mitternacht.
In einem eigens dafür vorgesehenen Löffel wird ein Stück Blei über
einer Kerzenflamme erhitzt, geschmolzen und dann rasch in ein Gefäß
mit kaltem Wasser geworfen.
Aus dem Schatten der daraus entstandenen Figuren
glaubt man die Zukunft deuten zu können.
Zum Jahreswechsel haben Glücksbringer Hochkonjunktur
Beliebt sind die "Glückspfennige", die gem. der alten Volksweisheit

"wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert",
 Ihre glücksbringende Bedeutung bis heute aufrechthalten konnten.
Des Hufeisens Aufgabe dagegen ist es, als Talisman Haus und Hof
 zu schützen und Fremden den Eingang zu verwehren. in früheren
Zeiten wurde es auch an Schiffsmasten genagelt - selbst Admiral Nelson sorgte
 dafür, dass die "Victory" nicht ohne diesen Glücksbringer in See stach.
Schornsteinfeger oder Kaminkehrer gelten als Glücksbringer, weil sie immer
als erste am Neujahrsmorgen durch die Straßen gingen
und zum neuen Jahr gratulierten.   







Der 31.Dezember



        



Der 31. Dezember ist seit dem Gregorianischen Kalender
der letzte Tag des Jahres. Dieser Tag ist dem heiligen Silvester geweiht.
Silvester war von 314 - 335 Papst. Unter seinem Pontifikat vollzog
sich die Einführung des Christentums als Staatsreligion unter
Kaiser Konstantin. Papst Silvester I. verstarb
am 31. Dezember 335 in Rom. Wie mit allen Festtagen,
so verbinden sich auch mit Silvester Bräuche,
Sitten und allerlei Aberglaube.
In der Nacht zum Jahreswechsel geht es schon seit Urzeiten
um die Abwehr von bösen Geistern. Geknalle, lärmende Umzüge mit
vermummten Gestalten, bei denen Trommeln, Schellen und Peitschenknallen
für den nötigen Krach sorgten, sollten diese fernhalten.
Heutzutage wird dieses Brauchtum auf der ganzen Welt durch
gigantische Feuerwerke und die Silvesterknallerei im kleinen
Kreis ersetzt. Allein in Deutschland werden Jahr für
Jahr Knaller, Böller und vor allem Raketen für mehr als
60 Millionen Euro in die Luft gejagt. Knaller, Feuerwerk,
Kirchenglocken, Walzermusik und Sektkorken
Lärm und Musik sind mit dem Silvester ebenso eng
verbunden wie die Glückwünsche:
"Ein gutes und gesegnetes neues Jahr!"
so oder so ähnlich lauten die typischen Grüße oder Wünsche
zum Jahreswechsel. Im privaten Umfeld wünscht man sich
dagegen meist "einen guten Rutsch".
Wobei der "gute Rutsch" nichts mit einem
"Hinüberrutschen" ins neue Jahr zu tun hat.
Der Ausdruck geht auf das hebräische Wort "rosch"
zurück, das "Anfang" bedeutet, also den Beginn des neuen Jahres.
Sind dann die ersten Sekunden des neuen Jahres angebrochen,
so stößt man auf den Silvesterparties und Feten mit einem
Glas Champus an und sagt "Prosit Neujahr" oder
"Prost Neujahr". Dabei kommt das Wort "Prosit"
aus dem Lateinischen und bedeutet: "Es möge gelingen".
Alle diese Neujahrswünsche drücken die Hoffnung aus,
daß das neue Jahr dem Mitmenschen Glück bringen möge.
Freunden, Verwandten und Bekannten, mit denen man
Silvester nicht verbringen konnte, übermittelt man den
Neujahrswunsch via Neujahrskarte oder Telefon.
Im Zeitalter von Internet und schnurlosem Telefonieren schickt
man auch eMails, digitale Grußkarten oder SMS.
Deutungen und Glücksbringer
Eine ganze Reihe an Deutungen und Glücksbringern beeinflussen
die Feiern zum Jahreswechsel bis heute. Diese Bräuche gehörten
schon seit ewigen Zeiten zum magischen Denken und Handeln
der traditionellen Gesellschaften.
Dabei dreht sich alles um die Verabschiedung des alten Jahres
und die Begrüßung des neuen. Hintergrund des ausgelassenen,
manchmal ausschweifenden Feierns ist die Hoffnung auf Fruchtbarkeit
und Wohlstand im neuen Jahr.
Weit verbreitet ist das "Bleigießen" kurz nach Mitternacht.
In einem eigens dafür vorgesehenen Löffel wird ein Stück
Blei über einer Kerzenflamme erhitzt, geschmolzen und dann
rasch in ein Gefäß mit kaltem Wasser geworfen. Aus dem
Schatten der daraus entstandenen Figuren glaubt man die
Zukunft deuten zu können.
Originell ist auch das Gummibärchen-Orakel, das vor allem
Kindern großen Spaß bereitet. Aus einer Tüte darf jeder mit
geschlossenen Augen fünf Gummibären ziehen.
Die jeweilige Farbe des Bärchens hat dann seine
eigene Bedeutung. Rot steht zum Beispiel für Liebe,
Gelb für Ehrgeiz und Reichtum, Grün für Vertrauen und Hoffnung usw.
Letztendlich bleibt es jedoch jedem selbst überlassen, welche
Deutung er in welche Farbe hineinlegt.
Genaueres über die Zukunft kann man auch beim Pendeln erfahren.
Dreht sich das Pendel auf eine gestellte Frage hin im
Uhrzeigersinn, so lautet die Antwort "Ja", dreht es sich in
entgegengesetzter Richtung, so lautet die Antwort "Nein",
schwingt es nur hin und her, so ist die Antwort ungewiß.
Wer Auskunft über das Wetter im neuen Jahr haben will,
befragt das Zwiebelorakel. In zwölf Zwiebelschalen,
die für die zwölf Monate stehen, wird Salz gestreut.
Die Wetterlage eines Monats wird danach interpretiert,
ob das Salz in der jeweiligen Schale trocken oder naß wird.
Äpfel hingegen gelten als ungeeignet, da sie an die
Vertreibung aus dem Paradies erinnern. Wie es mit der
Liebe im neuen Jahr bestellt ist, kann man herausfinden,
indem man einen Schuh rückwärts über die Schulter wirft.
Zeigt die Schuhspitze zur Tür, so steht eine glückliche
Beziehung ins Haus.
Mit abergläubischen Vorstellungen sind auch manche
kulinarischen Bräuche verbunden. So wurden früher bewußt
Reste von Silvesterspeisen bis zum Neujahrsmorgen auf dem
Tisch stehengelassen. Sie waren ein Zeichen für Überfluß und
Reichtum, die einem das neue Jahr bringen sollte.
Speziell Linsensppe und Erbsensuppe galten einst als Symbol
für Reichtum und Segen.
Und wem das Silvester-Orakel nichts Gutes verheißt,
der hat die Möglichkeit, an seinem Schicksal noch ein wenig zu drehen.
Eine einzige Drehung um die eigene Achse kann bewirken,
daß sich ein böses Vorzeichen in ein gutes verwandelt.

Zum Jahreswechsel haben Glücksbringer Hochkonjunktur
Beliebt sind die "Glückspfennige", die gemäß der alten Volksweisheit
"Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert",
ihre glücksbringende Bedeutung bis in die Gegenwart retten konnten,
deren Interpretation aber auch gerne in Verbindung mit Münzopfern
an die Götter bracht wird.
Des Hufeisens Aufgabe dagegen ist es, als Talisman Haus und
Hof zu schützen und Fremden den Eingang zu verwehren.
In früheren Zeiten wurde es auch an Schiffsmasten genagelt
selbst Admiral Nelson sorgte dafür, dass die "Victory" nicht
ohne diesen Glücksbringer in See stach. Aber bitte, mit der
Öffnung nach oben zeigend aufhängen, sonst "fällt das Glück heraus"!
Als weitere Glücksbringer gelten Schornsteinfeger oder Kaminkehrer.
Zum Silvesterbrauch gehört das Verschenken solcher Figuren
aus Marzipan, Schokolade und verschiedenen anderen Materialien.
Der nach oben ragende Schornstein bzw. Kamin verbindet zwei
Welten, Erde und Himmel. Der Schornsteinfeger bzw.
der Kaminfeger befreit den Weg nach oben, den Weg ins Ungewisse,
von Ruß und Schmutz und sorgt für frischen Wind.
Durch die Reinigung des Kamins bannte der Schornsteinfeger
über Jahrhunderte aber auch die Gefahr von Bränden und galt
schon allein deswegen als Glücksbote.
Glück kommt auch aus dem Blumentopf.
Die Rede ist natürlich vom vierblättrigen Klee,
dem "Glücksklee", der dem Volksglauben nach
Glück bringen soll, wobei sein seltenes Vorkommen nur zum Teil
Grund für seine glücksbringende Kraft ist.
Viele sehen in ihm das Heil bringende Kreuz
nicht nur das Kreuz als christliches Symbol,
sondern auch das gleichschenkelige keltische Kreuz,
das als starkes Schutzsymbol gilt. Wieder andere deuten
das vierblättrige Kleeblatt als Weltensymbol, das die vier
Himmelsrichtungen und die vier Elemente miteinander verbindet.
Während die symbolhafte Bedeutung des vierblättrigen
Kleeblatts leicht nachzuvollziehen ist, fällt eine Erklärung
für die Deutung des Fliegenpilzes als Glückssymbol schwerer.
Er kommt weder selten vor, noch gilt er als kostbar.
Vor allem aber ist er giftig und hat eine tödliche Wirkung.
Bei den Germanen galt der Fliegenpilz jedoch als heilig.
Möglicherweise hat seine Funktion als Glücksbringer ihren
Ursprung in der Tatsache, daß er als Rauschmittel verwendet werden kann.
Schon sprichwörtlich ist das Glücksschwein als Glückssymbol.
Das Schwein hatte schon in einigen antiken Kulturen wie
zum Beispiel. im alten Ägypten oder Syrien eine besondere Bedeutung.
Es galt als heilig und wurde den Göttern geopfert. Die Kelten
verbanden mit dem Schwein das Jenseits. Daher dienten
Schweine bei religiösen Feierlichkeiten als Speise. Von jeher
galten zumindest in Europa Schweine als wichtige Fleisch und
Fettlieferanten. Ein Schwein zu haben, bedeutete in früherer Zeit,
in der ein üppiges Essen nicht zum Alltag gehörte, gut versorgt zu sein.
Wohl auf diesem Hintergrund entstand die Redewendung
"Schwein haben" im Sinne von "Glück haben".
Es zu einem bescheidenen Wohlstand zu bringen, kann das Sparschwein
ebenfalls ein beliebter Glückgsbringer beitragen.
Der Marienkäfer gilt als Himmelsbote der Mutter Gottes
daher der Name. Ihm wird zugeschrieben, dass er die Kinder
beschützt und die Kranken heilt, wenn er ihnen zufliegt.
Niemals abschütteln oder gar töten das bringt Unglück.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche andere Verhaltensweisen,
die speziell zum Jahreswechsel zu vermeiden sind, weil sie
Unsegen bringen sollen. Am Neujahrstag sollte man nicht zu
spät aufstehen, weil einen sonst das ganze Jahr über schlechter
Schlaf und schlechte Träume plagen. Wem es gar passiert,
daß er sich am Neujahrstag verkehrt herum anzieht,
bei dem soll es das ganze Jahr verkehrt zugehen.
Zwischen Heiligabend und Neujahr sollen keine langen
Wäschestücke wie Bettbezüge, Laken oder Tischdecken gewaschen
bzw. zum Trocknen rausgehängt werden, damit sich niemand daran aufhängt. 
Ganz sicher geht man, wenn man die Glücksbringer addiert.
Der Handel hat sich längst auf die Vermarktung,
des auch noch in heutiger Zeit weitverbreiteten Aberglaubens, spezialisiert.
Selbst im Supermarkt lassen sich Glücksschweine aus Marzipan,
Marienkäfer aus Schokolade, kleine Töpfchen mit Glücksklee,
dekoriert mit einem Schornsteinfeger oder einem Glückspfennig, kaufen.
Egal, wenn's hilft, denken sicher viele, und letztlich versetzt der
Glaube bekanntlicherweise auch Berge.